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Der Situationsorientierte Ansatz (S.o.A.) in Potsdam

Kinder sollen die Welt, in der sie leben, auch verstehen. Sie sollen selbstbestimmt handeln und das Umfeld im Rahmen ihrer Möglichkeiten verantwortungsvoll mitgestalten, dabei sind ihre sozialen und empathischen Fähigkeiten zu fördern. Dies ist das erklärte Ziel des Situationsansatzes. Das wahre Leben soll mit einfließen in den Tagesablauf eines Kindergartens, sodass die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder, sowie der familiäre, kulturelle und soziale Hintergrund berücksichtigt werden. Auch der individuelle Entwicklungsstand des einzelnen Kindes spielt dabei eine maßgebliche Rolle. Erlernt wird bei diesem pädagogischen Konzept das Erkennen eigener Fähigkeiten, die Stärkung des kindlichen Selbstwertgefühls und sein Selbstbewusstsein ebenso, wie die Entwicklung der Selbstständigkeit. Die Empathie Fähigkeit für die Befindlichkeit anderer Menschen soll sich entwickeln und das Kind wird in Planungsprozesse von Projekten mit einbezogen.

Der Situationsorientierte Ansatz vertritt die These, dass alle kindlichen Verhaltensweisen und Ausdrucksformen, die sich in Spiel, Gestik, Kreativität, Traum und Bewegung ausdrücken, auf das direkte Erleben und die Erfahrungen eines Kindes zurückzuführen sind. In dieser Form meint es, dass unsere Gegenwart die Vergangenheit widerspiegelt. Die kindliche Entwicklung im Bereich der Sozialisierung und Emotionalität geschieht daher durch die Verarbeitung individueller Erlebnisse und Erfahrungen. Dabei will das pädagogische Konzept des situationsorientierten Ansatzes in Potsdam die Kinder unterstützen.

In diesem Geschehen bildet das Kind den Mittelpunkt und seine Erlebniswelt fließt in die Pädagogik direkt mit ein. Dabei können verschiedene Wege wie praktische Beispiele, Märchen, Lebenssituationen, Bücher oder anderes zur Projektarbeit dienen. Das, was die meisten Kinder beschäftigt, wird von den Erziehern in Projekten thematisiert. Themen finden sich im Gespräch mit den Kindern leicht. Hier werden reale Situationen und Begebenheiten zur Kernaufgabe der erzieherischen Arbeit und kein künstlich herbeigeführtes Thema. Insofern sind sich der Situationsansatz und der situationsorientierte Ansatz recht ähnlich. Wird im ersten pädagogischen Konzept der didaktische Schwerpunkt gelegt, geht es beim zweiten darum, die Lebenswelt und ihre Geschehnisse zu verstehen und zu verarbeiten. Es wird nicht die Möglichkeit besprochen, dass zum Beispiel ein Großelternteil versterben könnte, sondern der wirkliche Tod im nahen Umfeld eines Kindes wird zum Thema. Drei unterschiedliche Fachrichtungen differenzieren noch einmal die Schwerpunkte dieses pädagogischen Konzepts im Kindergarten. In der Bindungsforschung wird zugrunde gelegt, dass sich die sozialen und emotionalen Kompetenzen eines Kindes in den gelebten Beziehungen entwickeln. Das macht die Bindung zur Person der Erzieherin nötig, die hier nicht die Rolle einer Lehrerin, sondern die eines Vorbilds und Partners übernimmt.

Die Bildungsforschung hingegen geschieht durch die Selbstbildung und wird nicht von außen an das Kind herangetragen. Es wird daher dafür gesorgt, dass das Kind Freude am Leben empfindet und nicht von Sorgen belastet wird. Auf diese Weise will das Kind das eigene Leben vorantreiben und sich weiterentwickeln, weil das ein natürliches Bedürfnis des Menschen ist. Die Hirnforschung erklärt, wie wichtig ein persönliches Glückgefühl für die Weiterentwicklung im kindlichen Stadium ist. Frohe Kinder stellen sich den Lebenseindrücken und lernen daraus, Diese Offenheit für Wahrnehmung von außen bereitet Kinder auf das Leben vor, lässt sie neugierig sein auf das, was sie erwartet. Wer Eindrücke nicht verarbeiten kann, dem fehlt diese Offenheit. Grundlage des Konzepts ist ein humanistisches Weltbild, das von christlichen Werten wie Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit geprägt ist. Dabei ist nicht grundsätzlich ein religiöser Hintergrund nötig, da es allein um die Grundwerte an sich geht.

Tipp:
Ganz wichtig für viele Familien – die Hochbegabten-Förderung in Potsdam

Es kristallisiert sich oft schon früh heraus, wenn ein Kind in einem oder mehreren Bereichen eine Hochbegabung zeigt. Dann sind Eltern auch auf die Hilfe von Erzieherinnen und Erziehern angewiesen, die das erkennen und durch pädagogische Konzepte Hilfestellung bieten. Dieser Weg beginnt nicht erst mit der Einschulung, sondern bereits viel früher. Zunächst sollte aber von einem befähigten Mitarbeiter oder Pädagogen festgestellt werden, welche Form der Hochbegabung vorliegt, denn Kinder sollten weder über- noch unterfordert werden, auch nicht im Kindergarten. In jeder Region, auch in Potsdam und Umgebung, gibt es Beratungsstellen, die bei der Diagnostik und der Vermittlung der richtigen Ansprechpartner um Hilfe ersucht werden können. Wer hier früh den Kontakt sucht, der wird im Anschluss bei der Wahl der richtigen Schule ein leichtes Spiel haben. Und hier greift der altbewährte Satz: "Früh übt sich, was ein Meister werden will" – auch schon im Kindergarten.



Top 3 Kindergärten in Potsdam

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